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HörAkustiker geben Einblick in ihre Begriffs-Welt

Mainz, 11.04.2018 – Otoplastik, KnochenLeitung – wie bitte? Audiometrie, PerzentilAnalyse – bitte was? HörAkustiker benutzen diese Begriffe tagtäglich. Aber was für die Berufsgruppe der HörAkustiker zum Alltag gehört ist für Menschen, die mit HörProblemen Rat suchen, oft Neuland.
Aus diesem Grund erklärt die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) die alltäglichen und doch speziellen Begrifflichkeiten rund ums Hören in KurzVideos und hat so ein „Wörterbuch der HörAkustik“ zusammengetragen.
Die Begriffe stammen zumeist aus der Audiologie und Akustik – darin sind HörAkustiker Spezialisten! Sie sind die Profis für gutes Hören mit all seinen Facetten und verfügen außerdem noch über fundiertes Wissen aus der Audiometrie, Medizin, Psychologie und HörSystem-Technik sowie über praktische Fertigkeiten zur Ohrabformung, ReparaturTechnik und HörTechnik-Anpassung mittels spezieller Software.
Wer zum Beispiel wissen möchte, was eine Otoplastik ist und wann sie zum Einsatz kommt, kann sich unter www.biha.de in der Rubrik Filme informieren. In ein- bis fünf-minütigen VideoTutorials erklären Spezialisten der biha einfach und für jeden verständlich, was sich hinter den Fachbegriffen wirklich verbirgt. Das „Wörterbuch der HörAkustik“ wird nach und nach weiter vervollständigt. Alle Beiträge finden sich unter www.biha.de und im YouTube-Kanal der Bundesinnung der HörAkustiker.
„Wir HörAkustiker sehen uns als Botschafter für gutes Hören“, erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der biha und selbst erfahrene HörAkustik-Meisterin. „Neben der Beratung und HörSystem-Versorgung gehört dazu auch, daß wir unsere Kunden nicht mit Fachbegriffen allein dastehen lassen, sondern sie an der Welt des Hörens teilhaben lassen. Aus diesem Grund haben wir das Wörterbuch ins Leben gerufen.“ Denn nicht jeder weiß, daß eine Otoplastik – auch Ohrpass-Stück genannt – eine individuelle OhrAbformung ist. Sie hilft nicht nur HörSystem-Trägern sondern wird bei GehörSchutz, ImOhr-KopfHörern sowie dem InEar-Monitoring verwendet.
Hintergrund zum HörAkustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit 6.300 HörAkustiker-Betrieben und ca. 15.000 HörAkustikern versorgt das HörAkustiker-Handwerk ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen HörSystemen. Die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) K.d.ö.R. vertritt die Interessen der HörAkustiker in Deutschland.
Neben der Erst-Versorgung des Kunden ist der HörAkustiker auch für die begleitende Fein-Anpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der HörSystem-Funktionen zuständig. Daneben organisiert er – wenn der gesetzliche Anspruch besteht – die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenversicherungen und steht für Wartung und Reparaturen der HörSysteme bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung.
Darüber hinaus berät er zu Gehörschutz und speziellem technischem Zubehör. Der HörAkustiker verfügt über theoretisches Wissen aus der Akustik, Audiologie, Psychologie und HörSystem-Technik und über praktische Fertigkeiten zur Audiometrie und Otoplastik.