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Mainz, 13. März 2018. Die HörAkustiker-Meisterin Marianne Frickel aus Hanau ist bei den Vorstandswahlen der Bundesinnung der HörAkustiker K.d.ö.R. (biha) einstimmig als Präsidentin wiedergewählt worden. Die hessische Unternehmerin führt mehrere Betriebe im Großraum Frankfurt und engagiert sich ehrenamtlich in vielen nationalen und internationalen Organisationen und Verbänden. Unter anderem ist sie Präsidiumsmitglied des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Als Vizepräsidenten wurden ebenfalls einstimmig Hans-Jürgen Bührer (Endingen), Jürgen Matthies (Nienburg), Karl-Heinz Möckel (Meiningen) und Eberhard Schmidt (Regensburg) gewählt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden Gabriele Gromke als Vizepräsidentin und Christian Wette als Berater des Vorstands.
Gabriele Gromke (Leipzig) wurde erstmals im Januar 1994 in den biha-Vorstand gewählt. Von 1998 bis 2018 war sie Vizepräsidentin der biha. Mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützte sie die Anerkennung und Integration der  Audiologischen Assistenten der ehemaligen DDR in die hör-akustische Ausbildung und das HörAkustiker-Berufsbild der Bundesrepublik. Damit wirkte sie erfolgreich für die Einheit des Berufsstandes und die flächendeckende, bundesweit einheitliche Versorgungsqualität.
Christian Wette (Solingen) hatte 43 Jahre das Amt als Landes delegierter inne und war 31 Jahre Vorstandsmitglied der Bundesinnung. Seine Leistungen für das deutsche HörAkustiker-Handwerk als Mitglied der Verhandlungskommission der Krankenkassen-Verträge sind außerordentlich. Er gilt als einer der profiliertesten
Berufsstand-Politiker seit Anbeginn der Branche. Christian Wette ist Träger des Bundes-Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland.
Hintergrund zum HörAkustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit 6.300 HörAkustiker-Betrieben und ca. 15.000 HörAkustikern versorgt das HörAkustiker-Handwerk ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen HörSystemen. Die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) K.d.ö.R. vertritt die Interessen der HörAkustiker in Deutschland.
Neben der Erst-Versorgung des Kunden ist der HörAkustiker auch für die begleitende Fein-Anpassung mit wiederholten Überprüfungen und Nachstellungen der HörSystem-Funktionen zuständig. Daneben organisiert er – wenn der gesetzliche Anspruch besteht – die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenversicherungen und steht für Wartung und Reparaturen der HörSysteme bis zu einem gewissen Grad zur Verfügung.
Darüber hinaus berät er zu Gehörschutz und speziellem technischem Zubehör. Der HörAkustiker verfügt über theoretisches Wissen aus der Akustik, Audiologie, Psychologie und HörSystem-Technik und über praktische Fertigkeiten zur Audiometrie und Otoplastik.