Wie Prominente, Verbände und Fach-Gesellschaften sich für eine gute Sache engagieren

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Mainz, 28. Februar 2018 – „Hear the future … and prepare for it“ lautete das Motto der Weltgesundheits-Organisation (WHO) zum Welttag des Hörens 2018. Ziel dieses besonderen Tages ist es, weltweit auf die Bedeutung guten Hörens und den Schutz des HörSinns hinzuweisen. Bundesweit machen sich HörAkustiker, HörSystem-Hersteller, Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, Prominente sowie Verbände und Fach-Gesellschaften für das Thema Hören und eine frühzeitige Versorgung von HörVerlusten stark!

 

Ein HörVerlust beginnt oft schleichend, und es dauert mehrere Monate, manchmal sogar Jahre, bis ein HörTest gemacht wird. Die Journalistin und TV-Moderatorin Tanja Bülter trägt selbst HörSysteme und betreibt unter www.hoerenmachtschoen.de sogar einen Blog zum Thema. „Rund zehn Millionen Menschen sind allein in Deutschland von einer HörMinderung betroffen. Vielen davon könnte mit HörSystemen geholfen werden. Die meisten sind unversorgt, weil sie das Problem verdrängen, weiß sie aus Erfahrung. Ihr ist es ebenso wichtig wie Mario Adorf, daß Menschen frühzeitig versorgt werden. „Möglichst schnell einen HörTest zu machen, um festzustellen, ob man wirklich schon schlecht hört“, empfiehlt Mario Adorf. Je früher ein HörVerlust versorgt wird, desto besser und einfacher kann er ausgeglichen werden. Menschen, die vom HörAkustiker fachgerecht beraten und versorgt wurden, profitieren von den technischen Möglichkeiten moderner HörSysteme. Der Schauspieler Christoph M. Ohrt verspürt beispielsweise durch die HörSysteme privat und beruflich mehr Leichtigkeit „Es tut einfach gut, gut zu hören“, ist seine Botschaft. Auch Fritz Wepper weiß als Schauspieler und Serien-Darsteller die guten technischen Möglichkeiten zu schätzen: „HörGeräte helfen mir, wieder alles und alle zu verstehen. Ich bin froh, daß ich diese Möglichkeit habe, denn dadurch muss ich mich nicht mehr so stark anstrengen und kann andere Dinge wieder wesentlich mehr wertschätzen. Es bedeutet eine merkliche Verbesserung meiner Lebensqualität.“

Die Europäische Union der HörAkustiker e.V. (EUHA) sorgt als fachwissenschaftliche Vereinigung der Branche dafür, daß HörAkustiker immer up to date sind. Nur wer sich ständig fortbildet, kann eine gute Versorgung von Menschen mit HörVerlust gewährleisten. Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der HörAkustiker, betont, daß die Möglichkeiten moderner Technik nur durch eine fachgerechte Anpassung durch den HörAkustiker voll ausgeschöpft werden können. Er passt die HörSysteme individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen an.

Am 3. März 2018, dem Welttag des Hörens, lädt die Europäische Union der HörAkustiker e.V. zu den Landestagungen nach Leipzig ein. HörAkustiker haben am 2. und 3. März 2018 die Möglichkeit, sich fortzubilden. Sie tun dies, um Menschen mit HörVerlust auch in Zukunft bestmöglich versorgen zu können, gemäß dem Motto „Hear the future … and prepare for it“.

Bundesweit fanden zum Welttag des Hörens zahlreiche Aktionen statt. Die Veranstaltungshinweise veröffentlichte der Bundesverband der Hörgeräteindustrie (BVHI) unter www.welttag-des-hoerens.de. Zudem gibt es dort Informations-Material zum kostenfreien Download.