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Anlässlich des WeltTages des Hörens fand am 6. März im Europäischen Parlament in Brüssel eine Debatte unter dem Motto „Hear the Future – and prepare for it“ statt

Brüssel, -4. März 2018 – HörVerlust ist auf dem Vormarsch – sowohl global als auch in Europa. Aber wie können wir ihn verhindern und dessen Folgen verringern?

Diese Fragen wurden bei einer Mittagsdebatte im Europäischen Parlament in Brüssel am 6. März diskutiert. Die Debatte richtete MdEP Renate Sommer (Deutschland, CDU/EPP) und MEP Heinz Becker (Österreich, EPP) aus.

Redner und Teilnehmer der Debatte waren:

  • Dr. Shelly Chadha, Weltgesundheits-Organisation (WHO)
  • Prof. Hélène Amieva, Inserm – Bordeaux
  • Prof. em. Bridget Shield, Brunel University – London
  • Lidia Best, European Federation of the Hard of Hearing (EFHOH)
  • Anne-Sophie Parent, Age Platform Europe
  • Mark Laureyns, European Association of Hearing Aid Professionals (AEA)

Prof. Hélène Amieva präsentierte neue Erkenntnisse zu den Folgen von unbehandeltem HörVerlust, zur Bedeutung professioneller HörVersorgung sowie zum Nutzen von HörGeräten für den Erhalt der individuellen Unabhängigkeit. Prof. Bridget Shield stellte neueste Zahlen zu den Kosten unbehandelten HörVerlustes in Europa vor.

Dr. Shelly Chadha – WHO – sprach über das Motto des diesjährigen WeltTages „Hear the Future – and prepare for it”. Lidia Best – EFHOH – gab einen Überblick über die Relevanz vergangener Debatten. Mark Laureyns – AEA – erläuterte den Zusammenhang zwischen SchwerHörigkeit und Kognition. Anne-Sophie Parent – Age Platform Europe – sprach über die Bedeutung der Selbstständigkeit im Hinblick auf SchwerHörigkeit.

„Da das Bewusstsein für HörVerlust stärker wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt darüber zu sprechen, wie die Weichen mit Blick auf wirkungsvolle Maßnahmen für die Zukunft zu stellen sind“, forderte Lidia Best, Vize-Präsidentin der EFHOH.

„Professionelle HörVersorgung und die Verwendung von HörGeräten führen nicht nur zu besserem Hören und Verstehen sondern ermöglichen den Menschen auch selbstständig zu bleiben und ihr Leben weiterhin in vollsten Zügen zu genießen“, erklärte Mark Laureyns, Präsident der AEA.