Viele Menschen kennen das: Man glaubt, noch gut zu hören, versteht aber immer weniger, vor allem wenn es lauter wird. Einige einfache Fragen helfen, die eigene HörLeistung einzuschätzen. Dafür hat die Fördergemeinschaft Gutes Hören 10 Fragen zusammengestellt, die schnell beantwortet sind. Das ersetzt zwar keinen HörTest beim Fachmann, kann aber erste wichtige Hinweise geben, wie gut Sie noch hören können.

Hannover, – HörTest? Ich höre doch alles. Verstehen? Na ja, nicht immer… Viele Menschen kennen das: Sie hören alles, aber es kommt immer wieder vor, daß man das Gesprochene dann doch nicht oder nur bruchstückhaft versteht. Das passiert zum Beispiel bei Ansagen in der Bahnhofshalle, bei Unterhaltungen im belebten Straßencafé oder bei einzelnen Wortbeiträgen in einer angeregten Diskussionsrunde unter Freunden oder bei der Arbeit. „Der Übergang vom einwandfreien Hören zu leichten HörMinderungen verläuft fließend,“ sagt Burkhard Stropahl der Fördergemeinschaft Gutes Hören. „Deshalb fallen kleine Defizite anfangs gar nicht so sehr auf. Man glaubt, noch gut zu hören, versteht aber weniger, vor allem wenn es lauter wird.“

Einige einfache Fragen können dabei helfen, die eigene HörLeistung einzuschätzen. Voraussetzung ist natürlich, daß man sich selbst gegenüber bei der Beantwortung ehrlich bleibt. Dafür hat die Fördergemeinschaft Gutes Hören zehn Fragen zusammengestellt, die schnell beantwortet sind. „Die Testfragen beziehen sich auf alltägliche Situationen, in denen es auf Sprachverstehen und das Hören bestimmter Geräusche ankommt“, erläutert Burkhard Stropahl. „Diese Fragen sind natürlich kein Ersatz für einen HörTest beim Fachmann, aber die Beantwortung kann erste wichtige Hinweise darauf geben, wie gut man noch hört.“

So sind wiederholtes Nachfragen oder auch entsprechende Bemerkungen von Mitmenschen sehr oft die ersten Anzeichen für HörMinderungen. Die anderen bemerken es nämlich meistens zuerst, wenn mit den Ohren etwas nicht mehr stimmt. Beschweren sich die Familie oder die Nachbarn über zu laut gestellte Radios und Fernseher? Und sind umgekehrt die Lautstärke-Einstellungen bei den Mitmenschen immer viel zu leise? Auch der Eindruck, daß andere nicht laut genug und undeutlich sprechen, verweist auf mögliche Einschränkungen des eigenen Gehörs. Ganz typisch für beginnende HörMinderungen sind Verwechslungen stimmloser und ähnlich klingender Konsonanten wie etwa bei den Anfangsbuchstaben von „Züge“, „Flüge“, „Krüge“ oder „Rüge“.

In Deutschland hören Schätzungen zufolge über 15 Millionen Menschen nicht mehr einwandfrei. Davon nutzen rund 3,5 Millionen moderne HörSysteme und sichern damit ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität. Dringend zu empfehlen sind daher die regelmäßigen vorsorglichen HörTests beim HörAkustiker. Der Partnerbetrieb der Fördergemeinschaft Gutes Hören bietet Ihnen umfassende Beratung zu allen Fragen rund um das Gehör und Hören mit HörTechnik an. Die HörExperten sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt und zu finden unter: www.fgh-info.de