Rund 8.300 Kongressteilnehmer aus 83 Ländern machten den 62. Internationalen HörAkustiker-Kongreß zum Blockbuster der Branche! 135 Aussteller aus 21 Ländern brillierten auf der Fach-Ausstellung mit Innovationen aus den Bereichen HörSystem-Technik, Mess-Technik und -Zubehör. 20 Vorträge und sieben Tutorials sorgten für fachliche Fortbildung und jede Menge konstruktiven Diskussionsstoff. Das Industrie-Update am Donnerstag zeigte, wie wichtig es ist, HörSysteme individuell anpassen zu lassen.

Kongreß-Eröffnung

Im Rahmen der Kongreß-Eröffnung sprach Martin Blecker mit der Journalistin und TV-Moderatorin Tanja Bülter sowie dem deutschen Schauspieler Fritz Wepper. Beide sind mit HörSystemen vorsorgt und sich einig, daß das Leben mit HörSystemen besser ist und „ohne den HörAkustiker, der die HörSystem[e] anpasst, gar nichts geht.“

Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der HörAkustiker K.d.Ö.R. (biha), wurde von EUHA-Präsident Martin Blecker mit der Goldenen Ehrennadel für ihr Engagement innerhalb der Branche ausgezeichnet. Prof. Dr. rer. nat. Martin Walger, Leiter der Audiologie und Pädaudiologie am Universitäts-Klinikum Köln, erhielt den ForschungsPreis der Stiftung Forschungs-Gemeinschaft Deutscher HörGeräte-Akustiker (FDHA), die Laudatio kam von Prof. Dr. Karin Schorn.

Eva Keil-Becker hielt als Vorsitzende der FörderPreis-Jury die Laudatio zur 8. EUHA-FörderPreis-Verleihung. Marlitt Frenz M. Sc. wurde für ihre Arbeit „Untersuchung der Störgeräusch-Unterdrückung und der Richtmikrofon-Technik bei HörGeräten“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Anna Ruhe B. Sc. bekam den zweiten Preis, ihr Thema lautet: „Genauigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Internet- und App-basierten HörScreenings“. Der dritte Preis ging an Christina Fitschen B. Sc. Sie hat einen „Vergleich des Sprachverstehens bei verschiedenen drahtlosen Übertragungs-Anlagen (FM-Anlagen)“ analysiert.

Mediale Aufmerksamkeit

Fast 100 Journalisten aus dem In- und Ausland besuchten den Kongreß. Am Mittwoch wurde ein Spezialprogramm für Journalisten angeboten. An ausgewählten Messeständen wurde über die Ausbildung zum HörAkustiker und über technische Innovationen wie die 2,4 GHz-Technologie, die Möglichkeiten, Durchsagen im Zug und auf dem Bahnhof direkt auf die HörSysteme übertragen zu bekommen, berichtet, und es wurde ein neues HörSystem vorgestellt, das die eigene Stimme nicht mehr fremd klingen lässt und somit eine hohe Spontan- und TrageAkzeptanz bei bestmöglichem SprachVerstehen ermöglicht. Es gab Demonstrationen zur Bluetooth-Anbindung von SmartPhones an moderne HörSysteme und deren Möglichkeit, gesprochene Sprache direkt über die HörSysteme übersetzen zu lassen.

Der Weg zum 62. Internationalen HörAkustiker-Kongreß führte über das elektronische Ticket. Erstmals konnten die Teilnehmer bereits vor dem Kongreß einen Voucher für ihr elektronisches Ticket erwerben, den Barcode scannen und vor Ort selbst das Eintritts-Ticket ausdrucken. Das Anstehen an den Eintritts-Kassen war in diesem Jahr nicht mehr nötig. Der schnellste Kongreß-Teilnehmer benötigte nur 12 Sekunden vom Betreten des NCC Ost bis zum Passieren des Drehkreuzes – schneller geht es nicht!