Berlin, 22. November 2017 – HörTechnik ist in Nepal Luxus! Daran etwas zu ändern und Menschen mit HörMinderung neue Chancen zu eröffnen ist das Ziel von Hör-Partner e.V. Die HÖREX übergab der Stiftung zu ihrer Gründung einen Scheck über 1.000 Euro

Percy Schöneck, Aufsichtsrats-Vorsitzender der HÖREX und Mitinitiator von Hör-Partner e.V., ist schon seit 2012 in Nepal aktiv. Damals baute er zusammen mit anderen HörAkustikern und dem Verein „hören helfen“ ein Otoplastik-Labor in Nepals Hauptstadt Kathmandu auf. Seitdem reisen Schöneck und seine Kollegen regelmäßig nach Südasien, um vor allem Kinder mit HörSystemen zu versorgen. Vor Ort kooperieren sie mit dem Ohrenarzt Keshab Man Dangol und der Nepal Association of the Hard of Hearing, kurz NAHOH. Derzeit betreut die Stiftung Hör-Partner e.V. zwei Schulen mit ausschließlich schwerhörigen Kindern, eine weitere soll 2018 dazukommen.

 Tür zu einer neuen Welt

„Viele Schwerhörige haben in Nepal keinen Zugang zu einer HörGeräte-Versorgung. Sie leben häufig wie Gehörlose und haben kaum eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe“, erzählt Percy Schöneck. „Indem wir sie mit HörGeräten versorgen, öffnen wir ihnen die Tür zu einer neuen Welt und fördern ihre persönlichen Entwicklungs-Möglichkeiten.“ Da es nur wenige Schulen für schwerhörige Kinder in Nepal gibt, dienen sie in der Regel als Internat. Sanitäre Einrichtungen und Küchen fehlen häufig, „auch diese Probleme versuchen wir zu lösen.“

Im Frühjahr 2018 wird sich Schöneck erneut für 14 Tage auf den Weg nach Nepal machen. Im Gepäck wird er dann HörHilfen und Material für Ohrpaßstücke haben, finanziert unter anderem mit dem Spendengeld der HÖREX.

Unterstützung willkommen

Wer die Arbeit von Hör-Partner e.V. unterstützen möchte ist herzlich dazu eingeladen. Die Stiftung ist derzeit nicht nur in Nepal aktiv, sondern auch in Deutschland und Weißrussland. „Uns geht es nicht um ein bestimmtes Land. Unser Ziel ist es, Menschen mit kommunikativen Einschränkungen überall dort zu helfen, wo ihnen aufgrund finanzieller, bürokratischer oder gesellschaftlicher Hürden die Teilhabe an Bildung und Arbeit erschwert wird“, so Percy Schöneck.