Kinder, die schlecht hören? Das muss nicht sein.
Mainz, 12.06.2017. Mit „Emil entdeckt die Welt der Töne“ veröffentlicht die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) ein Kinderbuch im Miniformat. Emil´s Geschichte erzählt bildreich und kindgerecht, wie ein kleiner Junge zu seinen ersten HörSystemen kommt.
Mit viel Fingerspitzengefühl führen PädAkustiker, also HörAkustiker für Kinder, spielerische und situative HörTests durch, wählen spezielle HörSysteme für die jungen Patienten aus und passen diese an. Hier sind Fachwissen und Einfühlungs-Vermögen gefragt, denn gerade kleine Kinder können noch keine angemessene Rückmeldung geben, die den Grad der Schwerhörigkeit eindeutig zuordnen ließe.
„Mit dem Kinderbüchlein möchten wir der kompletten Familie die Scheu vor dem HörAkustiker nehmen“, erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der biha, selbst HörAkustik-Meisterin und PädAkustikerin. „Außerdem hilft das Buch dem HörAkustiker im Gespräch mit Eltern und Kindern anschaulich, die einzelnen Schritte einer HörSystem-Versorgung zu erklären.“
Das Minibuch kann Kindern ab drei Jahren vorgelesen werden. Die Leser begleiten Emil, der seine Umgebung nur noch schlecht versteht, auf seinem Besuch bei Tante Steffi, HörAkustikerin für die Kleinsten. Sie erklärt Emil alles, was er über HörSysteme wissen möchte, wählt mit ihm ein Passendes aus und stellt es ganz individuell auf seinen
HörVerlust ein. Nun steht Emil´s Entdeckung der Welt der Töne nichts mehr im Weg!
Hintergrund zum HörAkustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit 6.200 HörAkustiker-Betrieben und ca. 14.500 HörAkustikern versorgt das HörAkustiker-Handwerk ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen HörSystemen. Die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) K.d.ö.R.
vertritt die Interessen der HörAkustiker in Deutschland.