Hannover, 12.07.2017 – Hören und Verstehen geschieht in der Zusammenarbeit von Ohren und Gehirn. Kommt es hier an einer Stelle zu Beeinträchtigungen, wird das gesamte System geschädigt. HörLösungen helfen dabei, die Defizite bei der Schallaufnahme auszugleichen, ihre regelmäßige Nutzung unterstützt das HörZentrum im Gehirn bei der Auswertung des Gehörten. Voraussetzung dafür sind vom HörAkustiker angepasste HörSysteme.

Hannover, 12.07.2017 – Die Ursachen für schlechteres Hören und Verstehen mit fortschreitendem Alter sind komplexer als bisher angenommen. Nicht nur Verschleiß-Erscheinungen im Innenohr, sondern auch der Alterungsprozess des Gehirns beeinträchtigt die Sprachverarbeitung. Das fanden Wissenschaftler der Universität Zürich heraus. Im Rahmen einer Studie wurden jüngere und ältere Menschen mit und ohne HörVerlust bezüglich ihres Sprachverstehens getestet. Demnach mussten die jüngeren Probanden deutlich weniger Anstrengung im Gehirn aufwenden, als die älteren Personen, die keinen HörVerlust hatten. Bei älteren Probanden mit einer HörMinderung war hingegen eine deutlich größere Anstrengung zu erkennen.

Die Studie zeigte auch, dass regelmäßiges Tragen von HörTechnik wieder zu einem besseren Sprachverstehen führt. Ältere Menschen mit HörVerlust, die neu mit HörComputern versorgt wurden, brauchten circa zwölf Wochen intensives Training, um Sprache wieder annähernd so gut verarbeiten zu können wie Gleichaltrige ohne HörVerlust. Für die Rückkehr zu besserem Sprachverständnis sollten die HörSysteme während des ganzes Tages, mindestens 12 Stunden ohne Unterbrechung getragen werden. Die Erkenntnisse zeigen, wie wichtig es für den HörErfolg ist, seine HörHilfen regelmäßig zu nutzen. Dadurch stellen sich außerdem schnell die nötige Routine und Selbstverständlichkeit ein, die wesentlich dazu beitragen, die gewohnte Lebensqualität zurückzugewinnen und Normalität in den Alltag einkehren zu lassen.

Der Verlust von Haar-Sinneszellen im Innenohr bleibt dabei aber der auslösende Faktor für die Hör-Beeinträchtigungen, die mit der Zeit vor allem das Sprachverstehen anstrengender machen. Viele Menschen kennen dieses Phänomen. Zunächst scheint es, als ob Gesprächspartner undeutlich sprechen, auch Unterhaltungen in einer großen Runde werden merklich schwieriger. Zuhause wird der Fernseher einige Stufen lauter geschaltet. Die gesamte Kommunikation wird zunehmend anstrengender und kann schließlich zu allgemeiner Unzufriedenheit und schneller Ermüdung führen. Dass sich aber auch die natürlichen Alterungs-Prozesse im Gehirn nachteilig auf das Sprachverständnis auswirken, zeigen nun die Studienergebnisse.

Denn Hören und Verstehen findet nicht nur mit den Ohren statt, sondern zu großen Teilen auch mit dem Gehirn. Beides ist im Normalfall perfekt aufeinander abgestimmt. Kommt es hier an einer Stelle zu Beeinträchtigungen, wird das gesamte System geschädigt. HörLösungen helfen dabei, die Defizite bei der Schallaufnahme individuell auszugleichen, ihre regelmäßige und konsequente Nutzung unterstützt das HörZentrum im Gehirn bei der Auswertung des Gehörten. Im Gegensatz zu den Haar-Sinneszellen, die sich nicht regenerieren können, ist das Gehirn dagegen in der Lage, durch regelmäßiges Training neue neurale Verknüpfungen zu erstellen und somit wieder ein besseres Sprachverstehen zu ermöglichen. Dafür sind vom HörAkustiker angepasste HörSysteme die Voraussetzung.

Bei Fragen zum Thema Hören und der Anpassung von HörSystemen ist der PartnerAkustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören der qualifizierte Ansprechpartner. Bei ihm wird das gesamte Leistungs-Spektrum vom kostenlosen HörTest über die Auswahl, Anpassung und Programmierung geeigneter HörHilfen bis hin zur mehrjährigen Nachbetreuung angeboten. Auch im Bereich HörTraining kennt er sich bestens aus und steht als HörExperte vor Ort allen Interessierten zur Verfügung. FGH-Partner sind zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Einen der rund 1.500 Fachbetriebe in Ihrer Nähe finden Sie unter www.fgh-info.de.

Berlin, 06.04.2017 – Der Deutsche Schwerhörigenbund, Landesverband Baden-Württemberg e.V. bietet erstmals in Kooperation mit der Rehab Messe Karlsruhe einen Themenpark “Hören” an.

Wir bauen eine professionell geführte Beratungsstelle auf. Das HörBIZ (Hör-, Beratungs- und Informations-Zentrum) wird eine von Fachkräften geführte Beratungsstelle werden, welche die zeitlichen und fachlichen Ressourcen hat, die betroffenen Personen zu unterstützen.

Auf der Rehab Messse Karlsruhe werden an allen Tagen hör- und seh-behinderten – Experten des HörBIZ über die vielfältigen und individuellen Lebensbereiche von Menschen mit Hör- und Seh-Behinderung den Fachkräften, Angehörigen und betroffenen Menschen mit Informationen zur Verfügung stehen.

In Anbetracht dessen wird der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. mit einem DSB-HörMobil vor Ort HörTests durchführen und rund um die Selbsthilfe informieren.

Des Weiteren werden namenhafte Firmen, wie zum Beispiel Phonak, Tess-Relay, Humantechnik, Medien Kaiserbergklinik, ORG-Delta und Amplifon untern den Ausstellern ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Themenspektrum HörBehinderung präsentieren und den Themenpark „Hören“ abrunden.

Der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. ist eine der großen Behinderten – Selbsthilfe-Organisationen in Deutschland und zugleich auch eine der ältesten. 1901 wurde der erste örtliche Verein von Freifrau Margarethe von Witzleben in Berlin gegründet. Der DSB e. V. vertritt bundesweit die Interessen schwerhöriger und ertaubter Menschen in sozialer, medizinischer, technischer und rechtlicher Hinsicht. Er ist als Verband ehrenamtlich aktiv. In Deutschland gibt es ca. 15 Millionen Betroffene.
Davon sind über 1 Millionen Bürger in Baden-Württemberg betroffen. Der Deutsche Schwerhörigenbund – Landesverband Baden-Württemberg e.V. bietet persönliche Vermittlung und Beratung, Informations-Veranstaltungen, Erfahrungs-Austausch und eine Gemeinschaft Gleichbetroffener. Der Grundstein dafür ist das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir vertreten die Interessen unserer Mitglieder und Bürger in der Landeskommission für HörGeschädigte, im Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband e.V., in der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg e.V., gegenüber Ministerien und Landesbehörden, gegenüber Rehabilitations-Trägern, im Dachverband integratives Planen und Bauen DIPB e.V. und in weiteren Gremien. Mit folgenden Verbänden arbeiten wir zusammen: Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V., Cochlear Implant – Verband Baden-Württemberg e.V., TaubblindenVerein Baden-Württemberg e.V.
Eine Studie hat ergeben, dass Koffein die Fähigkeit des Körpers, sich von vorübergehender lärmbedingter Schwerhörigkeit zu erholen, einschränkt.

Forscher des Forschungsinstituts des McGill University Health Center (Kanada) haben herausgefunden, dass Koffein die Fähigkeit des Körpers, sich von vorübergehender Schwerhörigkeit nach hohen Lautstärken zu erholen, erheblich einschränkt. Darüber hinaus stellte die Studie fest, dass Koffein zu dauerhaften Schäden beiträgt, die ursprünglich wiederherstellbar waren.

„Wenn das Ohr lauten Geräuschen ausgesetzt ist, kann es zu einer vorübergehenden Schwerhörigkeit kommen, die auch als temporäre HörSchwellen-Verschiebung bezeichnet wird. Diese Störung ist in der Regel in den ersten 72 Stunden nach der Lärm-Belastung reversibel. Bleiben die Symptome bestehen wird der Schaden jedoch dauerhaft“, so Dr. Faisal Zawawi, HNO-Arzt am McGill University Health Center (Kanada).

Längere Erholungszeit

Die Studie wurde als 15-tägiges Experiment an 24 Meerschweinchen, aufgeteilt in 3 Gruppen, durchgeführt. Die Tiere der ersten Gruppe waren Koffein ausgesetzt. Die Meerschweinchen aus der 2. Gruppe waren eine Stunde lang Lärm ausgesetzt, der der Belastung bei einem Rockkonzert (110 dB) entspricht. Die Tiere der 3. Gruppe waren im Rahmen der Studie sowohl Koffein als auch Lärm ausgesetzt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Meerschweinchen der 3. Gruppe, die Koffein und Lärm ausgesetzt waren, eine viel langsame Erholung von der lärmbedingten Schwerhörigkeit hatten, als die Tiere, die nur Lärm ausgesetzt waren. Neben der viel längeren Erholungszeit hatten die Meerschweinchen der 3. Gruppe auch nach dem 15. Tag noch einen HörVerlust.

Die Forscher wollen die Studie auf Menschen ausweiten, um den Zusammenhang zwischen Koffein und temporärer, lärmbedingter Schwerhörigkeit auch in Bezug auf das menschliche Gehör zu beleuchten.

Die Studie wurde im Journal der American Medical Association veröffentlicht.

Mainz, 13. Juli 2017 – Laut einer Studie, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beauftragt wurde, ist die HörAkustik-Branche für die Zukunft gut aufgestellt. Grundlage dafür ist unter anderem die gute Ausbildung in Deutschland.

In der im April 2017 publizierten Studie des Instituts für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH (IEGUS) wurde die Entwicklung der Angebots-Struktur, der Beschäftigung sowie des Fachkräfte-Bedarfs im nichtärztlichen Bereich der Gesundheits-Wirtschaft untersucht. Dort heißt es: „Unter anderem zeigen die Datenquellen nahezu eine Verdopplung der Betriebszahlen im HörAkustiker-Handwerk zwischen den Jahren 2000 und 2015.“ Die Anzahl der beschäftigten HörAkustiker ist um 32 Prozent gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden entspricht im HörAkustiker-Handwerk dem Wachstum der Branche. Insgesamt ist zwischen den Jahren 2000 und 2015 ein Anstieg der Anzahl der Auszubildenden um 120 Prozent zu verzeichnen. Martin Blecker, Präsident der Europäischen Union der HörAkustiker e.V., dazu: „Eine qualifizierte Ausbildung sichert die Zukunft der Branche. Das Heranführen einer ausreichenden Zahl von jungen Menschen an fundiertes Wissen macht den Beruf des HörAkustikers zukunftsfähig. Die verschiedenen Möglichkeiten von der Ausbildung bis zum Masterstudium sind interessante Stufen der Karriereleiter.“

Das Gesundheits-Handwerk HörAkustik ist ein Wirtschaftsbereich, der im Hinblick auf den demografischen Wandel zunehmend qualifizierte Fachkräfte benötigt. Für die Deckung des zukünftigen Fachkräfte-Bedarfs ist es daher besonders wichtig, dass eine ausreichende Anzahl von Ausbildungs-Absolventen nachkommt, die später in den Betrieben arbeiten. In der Studie heißt es weiterhin: „Insgesamt deuten diese Zahlen darauf hin, dass das HörAkustiker-Handwerk bezüglich eines zukünftigen erhöhten Fachkräfte-Bedarfs angesichts der heutigen Ausbildungs-Situation gut aufgestellt [ist].“ Die Übernahme von ausgebildeten Fachkräften ist damit garantiert.

Die Hear-the-World Charity-Gala vom 24. Juni 2017 im Dolder Grand war ein voller Erfolg: Mit dem Erlös von über 375.000 CHF kann Sonovas Stiftung Hear the World rund 1.900 bedürftigen Kindern mit HörVerlust Hören ermöglichen. Zur Spende angeregt haben das einmalige Abendprogramm mit einem pro bono – Konzert von Bryan Adams, einem Auftritt von Marc Sway, die Versteigerung einmaliger Preise sowie bewegende Beiträge über betroffene Kinder und die Arbeit der Stiftung in vielen Hilfsprojekten.

Stäfa (Schweiz) – Am Samstag, 24. Juni 2017 fand die Charity Gala der Hear the World Foundation im Hotel Dolder Grand in Zürich statt. Das Ziel: Spenden für die hör-medizinische Versorgung von möglichst vielen bedürftigen Kindern mit HörVerlust zu sammeln. Weltweit sind 32 Millionen Kinder von HörVerlust betroffen, die meisten haben keinen Zugang zu HörLösungen, können folglich nicht sprechen lernen, keine Ausbildung genießen und haben darum kaum eine Chance auf ein eigenständiges Leben.

Das Geschenk des Hörens für 1.900 Kinder

Das Resultat der Gala ist überwältigend: Rund 300 geladene Gäste, Gönner und Sponsoren spenden insgesamt über CHF 375.000. Einen großen Teil der Spendensumme generierte die Auktion von exklusiven Erlebnissen durch den Auktionator Cyril Koller des gleichnamigen Auktionshauses.

„Der Erlös der Gala fließt vollumfänglich in die Projektarbeit der Hear the World – Foundation. Mit der Spende können wir rund 1.900 bedürftige Kinder mit HörVerlust auf der ganzen Welt hörmedizinisch versorgen, ihnen Hören und Sprechen ermöglichen. Im Namen der betroffenen Kinder danke ich allen herzlich, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben,“ freut sich Lukas Braunschweiler, CEO von Sonova und Präsident der Hear the World Foundation.

Exklusives Konzert von Superstar Bryan Adams

Höhepunkt des Abends war das Konzert von Bryan Adams. Seit über zehn Jahren engagiert sich Adams unentgeltlich als Botschafter für die Hear the World Foundation und beehrte die Stiftung anlässlich der Gala mit einem exklusiven pro bono-Konzert. Auch der Schweizer Musiker Marc Sway engagiert sich für die Stiftung und berichtete anlässlich der Gala von seinem Besuch eines Projekts der Hear the World Foundation in Brasilien. Für beste Unterhaltung sorgte zudem Pepe Lienhard mit seinem Orchester. Der Moderator Sven Epiney führte durch den Abend.

Die Hear the World Foundation ist eine anerkannte Schweizer Stiftung und Mitglied von Swiss Foundations. Als Corporate Foundation der Sonova, dem führenden Anbieter von HörLösungen, werden sämtliche Verwaltungskosten durch Sonova gedeckt. So fließen Spenden vollumfänglich in die Projektarbeit. Organisiert wurde der Anlass vom Verein Charity Gala. Das Organisations-Komitee hat während über einem Jahr ehrenamtlich Sponsoren akquiriert, damit sämtliche Ausgaben der Gala gedeckt werden, einen einmaligen Anlass für die Hear the World Foundation sowie die Unterstützung bedürftiger Kinder organisiert.

Kinder, die schlecht hören? Das muss nicht sein.
Mainz, 12.06.2017. Mit „Emil entdeckt die Welt der Töne“ veröffentlicht die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) ein Kinderbuch im Miniformat. Emil´s Geschichte erzählt bildreich und kindgerecht, wie ein kleiner Junge zu seinen ersten HörSystemen kommt.
Mit viel Fingerspitzengefühl führen PädAkustiker, also HörAkustiker für Kinder, spielerische und situative HörTests durch, wählen spezielle HörSysteme für die jungen Patienten aus und passen diese an. Hier sind Fachwissen und Einfühlungs-Vermögen gefragt, denn gerade kleine Kinder können noch keine angemessene Rückmeldung geben, die den Grad der Schwerhörigkeit eindeutig zuordnen ließe.
„Mit dem Kinderbüchlein möchten wir der kompletten Familie die Scheu vor dem HörAkustiker nehmen“, erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der biha, selbst HörAkustik-Meisterin und PädAkustikerin. „Außerdem hilft das Buch dem HörAkustiker im Gespräch mit Eltern und Kindern anschaulich, die einzelnen Schritte einer HörSystem-Versorgung zu erklären.“
Das Minibuch kann Kindern ab drei Jahren vorgelesen werden. Die Leser begleiten Emil, der seine Umgebung nur noch schlecht versteht, auf seinem Besuch bei Tante Steffi, HörAkustikerin für die Kleinsten. Sie erklärt Emil alles, was er über HörSysteme wissen möchte, wählt mit ihm ein Passendes aus und stellt es ganz individuell auf seinen
HörVerlust ein. Nun steht Emil´s Entdeckung der Welt der Töne nichts mehr im Weg!
Hintergrund zum HörAkustiker-Handwerk
In Deutschland gibt es etwa 5,4 Millionen Menschen mit einer indizierten Schwerhörigkeit. Tendenz steigend. Schwerhörigkeit zählt zu den zehn häufigsten gesundheitlichen Problemen. Mit 6.200 HörAkustiker-Betrieben und ca. 14.500 HörAkustikern versorgt das HörAkustiker-Handwerk ca. 3,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen HörSystemen. Die Bundesinnung der HörAkustiker (biha) K.d.ö.R.
vertritt die Interessen der HörAkustiker in Deutschland.

Die Ohren sind unterwegs in ungewohnter Umgebung besonders gefordert: Bei der Orientierung auf Flughäfen und Bahnhöfen, beim Café- und Restaurant-Besuch oder bei Besichtigungen und Veranstaltungen erschweren Nebengeräusche und Sprachgewirr das Verstehen erheblich. Konzentriertes Zuhören auch in fremden Sprachen steigert die HörAnstrengung und sorgt auf die Dauer für Stress. Die Experten der Fördergemeinschaft Gutes Hören geben viele hilfreiche Tipps (nicht nur für HörSystem-Träger):

Hannover, 20.06.2017 – Die Sommermonate stehen für Reisen, Urlaub und Erholung und gelten als schönste Zeit des Jahres. Für ungetrübte Urlaubs-Erlebnisse und bestmögliche Erholungs-Effekte lohnt es sich daher, auch an das gute Hören zu denken: gegen vielerlei Lärm-Belastungen oder zur Erleichterung des Schlafens im Flugzeug, Zug oder Reisebus empfehlen sich Ohrstöpsel, die den Geräuschpegel bis zu 25db absenken. Sie sollten deshalb im Handgepäck nicht fehlen. Wer zunehmend Schwierigkeiten beim Verstehen in unruhiger Umgebung bei sich bemerkt, sollte einen kostenlosen HörTest beim HörAkustiker machen lassen. Ansprechpartner für wirksamen Gehörschutz und Prävention ist ein PartnerAkustiker der unabhängigen Fördergemeinschaft Gutes Hören.

HörSystem-Trägern empfehlen die Fachleute, die Geräte vor dem Urlaub von ihrem HörAkustiker auf einwandfreie Funktion überprüfen zu lassen. Wenn am Urlaubsziel andere klimatische Bedingungen herrschen, können die Experten außerdem nützliche Ratschläge zu Trocken- und Pflege-Systemen geben, um Beeinträchtigungen oder Beschädigungen zu vermeiden. Zu beachten ist auch die Stromversorgung: Es sollte stets ein ausreichender Vorrat an Ersatz-Batterien mitgenommen und bei der Nutzung von Ladegeräten an die passenden Stecker oder Adapter gedacht werden.

Wie für alle elektronischen Geräte gilt auch für HörComputer: Sie sollten vor extremer Hitze und Kälte sowie vor Wasser geschützt werden. Falls bei aller Vorbereitung und Umsicht doch ein Notfall eintritt, helfen deutschlandweit die PartnerAkustiker der Fördergemeinschaft Gutes Hören (FGH). Für das Ausland gilt die Empfehlung, vor Reiseantritt die Berufsbezeichnung des Hörgeräte-Akustikers in der jeweiligen Landessprache zu kennen, um sich bei Bedarf vor Ort helfen zu lassen. Auskünfte dazu gibt Ihnen gerne Ihr FGH-Partnerbetrieb. Denn nur wer gut hört, wird seinen Urlaub uneingeschränkt genießen.

Die Fördergemeinschaft ist mit rund 1.500 PartnerAkustikern überall in Deutschland vertreten. Die FGH-HörExperten decken das gesamte Leistungsspektrum ab, vom Gehörschutz über kostenlose HörTests zur Vorsorge bis hin zur individuellen Beratung und Anpassung von HörTechnik. Ein FGH-Partner ist zu erkennen am Ohrbogen mit dem Punkt. Den nächsten Fachbetrieb finden Sie ganz einfach [hier].

Deutscher SchwerhörigenBund e.V. qualifiziert Schrift-Dolmetscher in Nordrhein-Westfalen

Über 50.000 Menschen in NRW sind so stark hörbehindert, daß sie trotz technischer Hilfen in vielen Situationen Sprache nicht akustisch verstehen können. Durch einen HörSturz kann jeder von heute auf morgen zu dieser Gruppe gehören. Man muß nicht erst die komplexe Gebärdensprache lernen, sondern kann mit Hilfe von Schriftdolmetschern weiter an Vorträgen, Veranstaltungen und gesellschaftlichen Ereignissen teilhaben und selbstbestimmt leben, wie es die UN – Behindertenrechts-Konvention der Vereinten Nationen als Menschenrecht verbrieft.

Schriftdolmetscher übersetzen das gesprochene Wort am Computer simultan in Text zum Mitlesen. Das bedeutet viel mehr, als nur schnell zu tippen. Die Worte müssen sinnvoll strukturiert und in glatt lesbaren Text übersetzt werden, ohne Stopptaste für den Redefluss. Die geistig anspruchsvolle Dolmetscher-Tätigkeit wird deshalb mit attraktivem Honorar entlohnt, wenn man die Weiterbildung zum Schriftdolmetscher mit einem Zertifikat abgeschlossen hat.

Da der Bedarf an qualifizierten Schriftdolmetschern in Nordrhein-Westfalen noch lange nicht gedeckt ist, unterstützt das Land jetzt finanziell die Teilnahme an den aktuellen Schriftdolmetscher- Lehrgängen des Deutschen Schwerhörigenbundes. Anmeldungen sind ab sofort möglich über bildung@schwerhoerigen-netz.de.

Für weitere Informationen hier [klicken].

Viele Absolventen sind Quereinsteiger aus dem Sekretariatsbereich oder andere „Tastatur-Freaks“, die diese technisch und sozial ansprechende Tätigkeit ausüben. Übrigens müssen die Dolmetscher nicht unbedingt persönlich anwesend sein. Immer häufiger wird das Ferndolmetschen über eine Internet-Verbindung praktiziert. Eine gewisse räumliche und zeitliche Flexibilität ist allerdings von Vorteil.

Hintergrund-Informationen:
Viele der folgenden Informationen beziehen sich auf die Studie „Teilhabe und Inklusion von Menschen mit HörSchädigung in unterschiedlichen Lebenslagen in Nordrhein-Westfalen“ von Prof.Kaul/Prof.in Niehaus aus 2013 von der Universität Köln.
Betroffenenzahlen:
Von den 17,7 Millionen Einwohnern in NRW sind statistisch gesehen über 3,2 Millionen hörgeschädigt! Die Zahl basiert auf statistisch belastbaren Untersuchungen, da die Feststellung des Grades der Hörschädigung nicht amtlich vorgeschrieben ist und es somit keine absoluten Zahlen gibt.
Die Presseinfo nennt die Zahl der an Taubheit grenzend oder stärker hörgeschädigten Personen, die zumindest in einigen Situationen nicht mehr akustisch Sprache verstehen können. Das sind in NRW über 50.000 Personen! Dazu
gehören auch die gebärdensprach-orientierten gehörlosen Betroffenen, die gemäß Kapitel 3.3.2 e in Tausendstel
der Gesamtbevölkerung ausmachen, also etwa 17.700 in NRW. Somit sind noch weit über 30.000 Personen lautsprachlich orientiert und können mit Gebärdensprache und Gebärdensprach-Dolmetschern wenig anfangen.
Schwerhörige / Ertaubte / Gehörlose:
Schwerhörige sind lautsprachlich orientiert und können mit technischen Hilfen noch Sprache akustisch verstehen. Ohne Technik oder in akustisch ungünstigen Situationen können die stärker Betroffenen, die in der Regel mindestens „an Taubheit grenzend schwerhörig“ sind, Sprache nicht mehr akustisch verstehen. Ertaubt (genaugenommen „spätertaubt“) bedeutet, nach Erwerb der Lautsprache taub zu werden.
Gehörlose sind gebärdensprach-orientiert, sie machen wie schon gesagt im Schnitt 1 Promille der Bevölkerung aus. Meistens sind sie prälingual ertaubt, das heißt vor dem SprachErwerb.
Lautsprache / Gebärdensprache:
Gebärdensprache ist eine eigene komplexe Sprache und hat ein ganz anderes Sprachgefühl als Lautsprache. Deswegen verstehen viele Gehörlose die Lautsprache auch als Text nicht gut, und umgekehrt lernt ein lautsprachlich orientierter Hörgeschädigter nicht „mal eben so“ die Gebärdensprache. Natürlich gibt es in allen Betroffenengruppen zweisprachige Personen („bilingual“), je nach Sprachbegabung, aber es ist nicht die Regel.
Kommunikations-Unterstützung: Schrift- / Gebärdensprach-Dolmetscher:
Schrift-Dolmetscher sind die Kommunikations-Unterstützung für die lautsprachlich-orientierten Hörgeschädigten für die Situationen, in denen sie Lautsprache nicht mehr akustisch verstehen können. Sie übersetzen das gesprochene Wort der Lautsprache in mitlesbaren Text.
Gebärdensprach-Dolmetscher sind Kommunikations-Unterstützung für die gebärdensprach-orientierten Hörgeschädigten. Sie übersetzen zwischen Lautsprache und Gebärdensprache.
Weitere Kommunikations-Unterstützungen gibt es für andere Betroffenengruppen: Taubblinden-Assistenten, Lorm-Dolmetscher, usw.
Während die Gebärdensprach-Dolmetscher relativ sichtbar und bekannt sind (zum Beispiel durch die Gebärdensprach-Untertitelung auf dem Fernseh-Sender Phoenix), sind es die Dolmetscher anderer Kommunikations-Formen weniger. Dabei sind auch Schrift-Dolmetscher im Fernsehen tätig, sie schreiben die Live-Untertitelung für Diskussionsrunden, Nachrichten- oder Sport-Sendungen.
Auch die Betroffenen werden erst allmählich über ihre Rechte aufgeklärt, welche Kommunikations-Unterstützungen
es gibt, und in wie vielen Situationen sie durch staatliche Mittel, Krankenkassen oder Reha-Träger finanziert werden.
Schrift-Dolmetscher – Ausbildung:
Hier möchten wir gerne auf die Internetseite im Schwerhörigen-Netz verweisen, dem Portal des Deutschen Schwerhörigenbundes. Die Weiterbildung kostet sonst mehrere Tausend Euro, so daß dieses von der Landesregierung geförderte Angebot eine große Chance für Interessenten in NRW ist und öffentliches Interesse verdient.
Messe-Besucher und -Aussteller profitieren von konzeptionellen Neuerungen
Karlsruhe, 13. Mai 2017 – Die 19. Auflage der Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion (REHAB) in der Messe Karlsruhe ging erfolgreich zu Ende: Auf insgesamt 35.000 Quadratmetern zeigten die rund 450 Aussteller aus 18 Ländern, vorrangig aus dem europäischen Ausland, ihre neuen Reha-, Orthopädie- und Medizintechnik-Produkte sowie Innovationen für Pflege und Therapie. Neben einem Flächenwachstum von rund zehn Prozent verbuchte die REHAB 2017 darüber hinaus einen gesteigerten internationalen Aussteller-Anteil von 14 Prozent (2015: sieben Prozent). „Wir verzeichnen die flächenmäßig größte und internationalste REHAB seit ihrem Bestehen“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress GmbH. „Die Besucherzahlen bleiben mit rund 18.000 Fach- und Privatbesuchern konstant und die Aussteller bestätigen, auf der REHAB ihre Zielgruppen anzutreffen – seien es Fachhändler, Therapeuten, Entscheider und Fachkräfte aus der Pflegebranche, Kostenträger oder Menschen mit Handicap und deren Angehörige.“ Insgesamt waren 95 Prozent der Besucher mit ihrem Messebesuch sehr zufrieden bis zufrieden. Die Aussteller lobten die Besucherqualität und -frequenz an den Ständen sowie den wertvollen Mix aus Fach- und Privatpublikum.

„Die REHAB ist Pflichttermin der Branche im Süden Deutschlands. Dies belegen die zahlreichen Zusagen der Aussteller hinsichtlich ihrer Wiederbeteiligung für 2019 schon heute“, resümiert Projektleiterin Annika Gehrmeyer. Die bundesweite Strahlkraft der REHAB unterstrichen Verena Bentele, die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Schirmherrin der REHAB, sowie Schauspieler Samuel Koch bei der Eröffnung der Fachmesse.

Die 20. REHAB findet von 16. bis 18. Mai 2019 in der Messe Karlsruhe statt.

Besucherqualität und Zielgruppen-Mix überzeugten Aussteller

Die REHAB punktete bei Ausstellern mit einem hohen Fachbesucher-Anteil (67 Prozent) und wertvollen Kontakten zu Endverbrauchern. Sascha Schierbaum, Marketingleiter bei Schuchmann GmbH & Co. KG, bekräftigte, wie wichtig der Mix aus Fach- und Privatbesuchern für seine Beteiligung sei: „Unser Fokus liegt auf Fachhändlern, Sanitätshäusern und darüber hinaus auch auf den Endkunden, die sich informieren wollen, aber auch schon unsere Produkte nutzen. Es waren auch zahlreiche Mitarbeiter von Krankenkassen hier, die sich sehr intensiv darüber informierten, was sie bewilligen oder ablehnen.“ Auch Mela Ikanovic, Marktleiterin bei ReWalk Robotics GmbH, profitierte von beiden Besuchergruppen auf der REHAB: „Wir sind zum dritten Mal auf der REHAB, in diesem Jahr mit einem größeren Stand und voll und ganz zufrieden. Die Zusammensetzung der Besucher entspricht genau unserer Zielgruppe. Die komplette Breite unseres Marktes ist hier vertreten. In zwei Jahren sind wir auf jeden Fall wieder dabei.“ Ebenso wurde die Besucherfrequenz positiv bewertet. Sarah Bauerfeld, Marketing Coordinator Deutschland bei Permobil GmbH, resümiert: „Wir gehören zu den langjährigen Ausstellern der REHAB. Bereits mit der Öffnung der Tore war unser Stand sehr gut besucht. Die Quantität hat im Vergleich zur letzten Veranstaltung noch einmal zugenommen.“

Die REHAB ist Pflichttermin für Aussteller, um Besucher im Süden Deutschlands und dem angrenzenden Ausland zu erreichen. Harald Meyer, Teamleiter Außendienst Süd bei Russka, bestätigte: „Ich habe viele Menschen getroffen und viele Geschäftspartner, die ich länger nicht gesehen habe und mich darüber gefreut, auf der REHAB die Gespräche wieder aufnehmen zu können. Es waren im Wesentlichen süddeutsche Kontakte. Wir haben auch Schweizer da gehabt. Das war insofern positiv, als dass wir einige Gesprächspartner noch nicht kannten und dadurch die Geschäftsbeziehungen in der Schweiz wieder verbessern können.“

Dank guter Geschäfte erste Anmeldungen für 2019

Jeder vierte Besucher tätigte bereits während des Messebesuchs einen Geschäfts-Abschluss und mehr als 41 Prozent wollen aufgrund der hier erhaltenen Informationen dies im Nachgang tun. Sascha Kröner, Geschäftsleitung Rollstuhlbau Bräunig, äußert sich begeistert: „Der Verlauf der Messe übertrifft meine Erwartungen. Wir haben zahlreiche gute Gespräche geführt und können einige Verkaufserfolge verzeichnen.“ Bereits nach Ende des ersten Messtages konnten Anmeldungen für 2019 verbucht werden, wie die von Stefan Schaaf, Geschäftsführender Gesellschafter Humanelektronik GmbH: „Wir werden in zwei Jahren wieder in vollem Umfang und gleicher Größe auf der REHAB sein.“ Ebenso meldeten sich zahlreiche Neu-Aussteller positiv zurück wie etwa Thyl Junker, Diplom-Designer und CVO bei DESINO: „Für uns ist es das erste Mal auf der REHAB als Aussteller. Wir haben sehr viel Besuch, sind die ganze Zeit beschäftigt und ich würde sagen, wir kommen auf jeden Fall wieder.“

Familiäre Atmosphäre und direkter, interdisziplinärer Austausch

Aussteller und Besucher gleichermaßen schätzten die familiäre Atmosphäre der REHAB und unterstrichen diese als ein wichtiges Kriterium im Vergleich zu Wettbewerbs-Messen. „Die REHAB ist für uns ganz klar ein Muss. Es ist eine schöne Messe und sie ist wesentlich familiärer als vergleichbare Messen“, erläutert Harald Stotz, Vertriebsleitung/Prokurist bei AAT Alber Antriebstechnik GmbH.

Mehr als 50 Prozent der Aussteller waren Hersteller-Unternehmen und alle Branchengrößen wie Ottobock, MEYRA oder Permobil präsentierten sich. Vom direkten Austausch mit Besuchern profitierten vor allem Hersteller wie Hipp. Tobias Bauer, Gebietsleiter Trink- & Sondernahrung bei Hipp, unterstreicht: „Die Teilnahme an der REHAB hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt. Es waren Fachbesucher, aber auch Betroffene an unserem Stand, die von ihren eigenen Erfahrungen mit unseren Produkten berichtet haben. Diese Eindrücke waren sehr interessant und motivierend für uns, da wir den direkten Kontakt zu Patienten und Angehörigen sonst nicht haben und sie zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Bestnoten für Marktplatzkonzept und Rahmenprogramm

Weiterhin fanden die Themenbündelung und konzeptionelle Erweiterung positiven Anklang bei Besuchern: 91 Prozent der Befragten vergaben Bestnoten für die thematische Zentrierung und bestätigten damit die erfolgreiche Weiterführung des Marktplatz-Konzepts. Der neu konzipierte „Marktplatz Homecare & Pflege“ mit einem Forum zum Thema „Außerklinische Intensivversorgung“ wurde laut Sven Kübler, Vorsitzender des Competenz Netzwerk Außerklinische Intensivversorgung e.V., sehr gut angenommen. „Die Qualität der Gespräche am Stand war sehr hoch. Das heißt, wir hatten Fachpublikum da, wir haben Entscheider und Besucher getroffen, die gezielt auf den Marktplatz kamen. Und, das muss ich sagen, war sehr, sehr gut und ein großer Erfolg!“

Das Marktplatzkonzept unterstützte die Übersichtlichkeit und förderte den lebendigen, interdisziplinären Austausch untereinander. Dessen Bedeutung betonte Frank Stotko, Referent Recruiting Remeo Projekte, Linde Remeo Deutschland GmbH: „Der Marktplatz Homecare & Pflege war optimal, um unser innovatives Konzept für langfristig beatmete Patienten zu präsentieren. Wir hatten gute Gespräche mit Kollegen und waren in regem Austausch mit Fachkräften von Intensivpflegediensten. Wir gehen davon aus, dass sich dadurch die Zusammenarbeit mit den Intensivpflegediensten in den kommenden Monaten und Jahren deutlich intensivieren wird.“

Auch das Rahmenprogramm erhielt Bestnoten: Die Expertenvorträge in den Bereichen „Hilfsmittelversorgung“, „Kinder- & Jugend-Rehabilitation“, „Therapie & medizinische Reha“ im Fachforum wurden von 93 Prozent der Teilnehmer mit Bestnoten belohnt. Und auch das Kulturbistro erhielt großen Zuspruch. Neben Autorenlesungen fanden hier erstmalig auch Kochshows statt.

REHAB Karlsruhe

Seit 1980 ist die REHAB als eine der weltweit führenden Fachmessen für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion alle zwei Jahre die feste Größe im Veranstaltungskalender für Fachleute der Reha-Branche und Menschen mit Handicap sowie deren Angehörige.